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Széchenyi 2020

Glasieren und Brennen

Ein großer Teil der Porzellane wird nach dem ersten Brennen mit Glasur überzogen, unabhängig davon, dass das Porzellan beim zweiten Brennen hart wird und braucht nicht mehr die Glasur, es wasserfest zu machen. Die Glasur ist in erster Linie aus ästhetischer Hinsicht bedeutend, aber mit ihrer Hilfe kann das Geschirr leichter gereinigt werden und sein Festigkeit wird auch besser. Die Glasur ist wichtig als Träger der Farben und als Dekorglasur spielt die farbige Variente eine wichtige Rolle bei der Verzierung.

Nach dem ersten Brennen (Schrühbrand) und direkt vor der Glasierung bläst man die Gegenstände mit Pressluft, da die kleinen Staubkörner auf der Fläche die richtige Anhaftung der Glasur verhindern.

Die Gegenstände werden nach dem Schrühbrand und Abstauben in die Glasurflüssigkeit eingetaucht. Das poröse Produkt saugt aus der Flüssigkeit Wasser auf, und zusammen mit dem geschluckten Wasser setzt sich eine dünne Glasurschicht auf die Oberfläche an. Die Dicke der entwickelnden Glasurschicht hängt von der Dichte der Glasur und der Glasiertechnik ab. Die Glasur muss nach der Glasierung immer gereinigt werden. Es ist sehr wichtig, die Glasurlaufe nachträglich abzuputzen und die glasurlosen Stellen (besonders Fingerabdrücke) mit Glasur zu korrigieren.

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Die Keramiken, unter denen auch das Porzellan, bekommen ihre endgültige Dichte und Form am Ende des Brennens. Wenn man Rohlinge und die ausgebrannten Varianten nebeneinander stellt, kann einen bedeutenden Größenunterschied zwischen ihnen feststellen. Das größte  Schrumpfen erfolgt bei einem Brennen unter hoher Temperatur (ca. 20%). Der Glattbrand vollzieht in unserem mit Gasfeuerung funktionierenden Brennofen bei einer Temperatur von 1350°C.