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Széchenyi 2020

Porzellan Herstellung

Kaolin, Quarz und Feldspat – aus diesen drei Bestandteilen werden die klassischen Keramikprodukte gemacht. Es ist typisch für den Kaolin, dass er mit Wasser gemischt plastisch und gut formbar ist und das geformte Produkt nach dem Brennen seine Form behält. Der Feldspat hilft bei der Verdichtung während des Brennens, da wegen seinem großen Gehalt an Alkalimetalloxiden schon auf einer Temperatur über 1000°C zu schmelzen beginnt. Der Quarz hat zwei Funktionen, einerseits trägt zur Entstehung der Transparenz bei, andererseits beeinflußt in großem Maße die Stabilität des Porzellans während des Brennens. In unserer Manufaktur stellen wir das Porzellan mit Gießtechnik her. Man gießt es in Gipsformen. Gips ist der wichtigste Hilfsstoff der Porzellanherstellung. Eine bestimmte Menge Gipspulver wird mit Wasser vermischt, so entsteht eine gießbare Substanz, die sich in verhaltensmäßig kurzer Zeit verfestigt und hat eine geeignete Härte dazu, die mechanische Inanspruchnahme auszustehen und ist poröse genug, das überflüssige Wasser in der Masse auszusaugen.

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Für die Gestaltung durch die Gießtechnik gibt es zwei Methoden: man kann den Gips in offenen oder in geschlossenen Formen gießen. Bei den Gegenständen, die in offenen Formen entstehen, ist es nötig, die Masse zeitweise zu rühren, sonst wäre ihre Innenfläche nicht glatt. Nach einer gewissen Zeit wird der flüssige Schlamm aus der Form gegossen, so kann man später das in der Form vertrocknende und inzwischen schrumpfende Produkt einfach herausnehmen.

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Mit der Technik, die die geschlossenen Formen benutzt, werden in erster Linie Schale, Aschenbecher, Tabletts gemacht. In diesem Fall gibt die Gipsform die äußere und innere Fläche, man gießt die Masse zwischen den zwei Gipsschichten. Sie muss im Maße des wegen der Entwässerung erfolgten Schrumpfens ständig nachgegossen werden, bis der feste Stoff die Form ganz ausfüllt.